Mundart der Wiener Moderne
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Mundart der Wiener Moderne
Der Tanz der Grete Wiesenthal
- Buch

- Erscheinungstermin: 25.5.2009
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Klappentext
Im künstlerischen Gefüge der Wiener Moderne wurde dem Tanz neben der Literatur, der bildenden Kunst und der Musik eine gleichberechtigte Stellung zuerkannt. Die Tänzerin und Choreographin Grete Wiesenthal (1885-1970) ist jene Integrationsfigur, die diese neue Einschätzung begründete. Ihr Tanz war schwingende Bewegung, die Realisierung eines wieder und wieder vorformulierten Traums der Jahrhundertwendeliteratur, Sprache durch den eloquenten Körper zu ersetzen. Grete Wiesenthal schuf eine neue, "moderne" Deutung des Walzers; in ihm verkörperte sich die Kunst der Wiener Secession in einer für die Moderne des Tanzes wegweisenden Form. Als Grete Wiesenthal und ihre Schwestern Elsa und Berta 1908 als "freie Tänzerinnen" im Kabarett "Die Fledermaus" der Wiener Werkstätte debütierten, hieß es bald "Wien, Walzer, Wiesenthal", und Hugo von Hofmannsthal rief: "Berlin wartet auf Sie!" Auf Berlin folgten Europa und die Welt. Die Beiträge dieses Sammelbands zeichnen ein Porträt Grete Wiesenthals; sie verfolgen die Impulse, die sie empfing, verwandelte und weitergab im Kontext der Kunst und Kultur in Wien und den Metropolen der Moderne.
Biografie:
Gabriele Brandstetter (Dr. phil.) ist Professorin für Theater- und Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Theorie der Darstellung, Körper- und Bewegungskonzeptein Schrift, Bild und Performance; Forschungen zu Tanz, Theatralität und Geschlechterdifferenz.