Michael Braun: So geht Geld, Flexibler Einband
So geht Geld
- Richtig sparen, vorsorgen und anlegen
Lassen Sie sich über unseren eCourier benachrichtigen, falls das Produkt bestellt werden kann.
- Verlag:
- Goldmann, 04/2010
- Einband:
- Flexibler Einband
- ISBN-13:
- 9783442171187
- Umfang:
- 240 Seiten
- Altersempfehlung:
- Einsteiger/Laien
- Copyright-Jahr:
- 2010
- Gewicht:
- 232 g
- Maße:
- 183 x 125 mm
- Stärke:
- 19 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.4.2010
Beschreibung
Finanzexperte Michael Braun beantwortet einfach und für jedermann verständlich die wichtigsten Fragen rund ums Geld. Er verrät Wissenswertes über Banken, Konten und Depots und gibt Tipps fürs richtige Sparen, Anlegen und Versichern. Brauche ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Lohnt sich die Riester-Rente für mich? Was bringen Bausparen und Immobilien wirklich? Hier gibts die Anwort.
Klappentext
Unverzichtbar im Banken-, Renten- und Versicherungsdschungel Finanzexperte Michael Braun beantwortet einfach und für jedermann verständlich die wichtigsten Fragen rund ums Geld. Er verrät Wissenswertes über Banken, Konten und Depots und gibt Tipps fürs richtige Sparen, Anlegen und Versichern. Brauche ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Lohnt sich die Riester-Rente für mich? Was bringen Bausparen und Immobilien wirklich? Hier gibts die Anwort. Eindeutige Empfehlungen - sauber recherchiert und belegt.Auszüge aus dem Buch
Die Deutschen sind, was ihr Geld und ihre Finanzen angeht, in der Mehrzahl leichtgläubig, eine Spur verantwortungslos und leider auch gelangweilt. In weiten Bevölkerungskreisen ist es völlig normal, keine Ahnung von Wirtschaft, Finanzfragen und Gelddingen zu haben. Dies gilt in allen Gesellschaftsschichten, selbst in Kreisen, in denen eine solide, umfangreiche Ausbildung die Norm ist.
In den Monaten, in denen dieses Buch entstand, tobte an den Finanzmärkten die größte Krise seit Anfang der 1930er Jahre. Die Wirtschaftsleistung praktisch aller Länder auf Erden sank oder wurde zumindest erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Begonnen hatte alles - das ist zumindest in der Öffentlichkeit angekommen - mit einer mysteriösen "Subprime-Krise" in den USA, die im Zweifel irgendwelche verantwortungslosen Banker verzapft hatten: "Finanzhaie", "Heuschrecken" und andere mutmaßliche Verbrecher. Die meisten Börsenindizes brachen im Laufe des Jahres 2008 um 40 bis 80 Prozent ein - und damit sank auch das Anlagevermögen vieler Aktionäre und Fondsbesitzer in ähnlichem Umfang. Die Arbeitslosigkeit stieg weltweit rasant, auch bei uns. Viele Unternehmen, die noch vor achtzehn Monaten zu den größten und am meisten bewunderten der Welt gehörten, gingen pleite oder mussten von Regierungen gerettet werden.
Bestenfalls einer von hundert Deutschen kann die Hintergründe dieser dramatischen Wirtschaftskrise, deren Ursachen sich über viele Jahre hinweg aufgebaut hatten, halbwegs plausibel erklären. Viele kennen nicht einmal den Unterschied zwischen einer Aktie und einer Anleihe, die etwa so viel miteinander gemeinsam haben wie Apfel und Aalsuppe.
Das Unwissen der Verbraucher in Finanzdingen ist frappierend. Das klingt, ich weiß, fast fies; es ist indes nicht so gemeint. Ich gebe mich lediglich - nach nunmehr 15 Jahren als Wirtschaftsjournalist und mehr als 20 Jahren an der Börse - keinen Illusionen mehr hin: Die Deutschen haben ein echtes Problem in Sachen Geld und Geldanlage. Sie haben in der Mehrzahl tatsächlich nicht den Hauch einer Ahnung. Das ändert nichts daran, dass sie sich bei diesem Thema generell für schlau und gut informiert halten.
Missverstehen Sie mich nicht: Unwissen in komplizierten Finanzdingen - oder auf anderen Gebieten - ist überhaupt keine Schande. Die Liste der Gebiete, auf denen ich persönlich mich nur sehr eingeschränkt oder gar nicht auskenne, ist furchtbar lang. Probleme beginnen nicht damit, dass man nichts weiß; sie beginnen damit, dass man keine Fragen mehr stellt, wenn man etwas nicht weiß. Wenn man es sich in der Ahnungslosigkeit bequem macht und trotz begrenzter Kenntnisse folgenreiche Finanzentscheidungen trifft. Denn mangelndes Wissen hält die Bundesbürger keineswegs davon ab, Geldanlagen aller Art zu nutzen und einen Vorsorge- oder Versicherungsvertrag nach dem anderen zu unterzeichnen. Die wichtigsten - in Deutschland gehören Kapital-Lebensversicherungen, Riester-Renten und Bausparverträge zu den Spitzenprodukten - sind in ihrer Machart so komplex, dass sie selbst für viele Experten nicht in allen Details durchschaubar sind, insbesondere im Hinblick auf die Kosten (also die Gebühren), die mit einem Abschluss verbunden sind.
Erschreckend viele Verbraucher tun dennoch das, was ihr Bankberater ihnen empfiehlt. Oft fallen dann Sätze wie: "Den kenne ich schon so lange" oder: "Die ist immer total nett". Dass es an dieser Stelle keineswegs nach Nettigkeit gehen sollte, kommt ihnen nicht in den Sinn. Ein ideales Umfeld, um sehenden Auges ins Unglück zu laufen.
Ein Beispiel, das ich so oder ähnlich viele Male erlebt habe: Bei einem Abendessen in größerer Runde kommt das Gespräch auf Wirtschaft, Börse, Geldanlage. (Selbst mir fallen Themen ein, die interessanter wären, doch mitunter unterhalten sich Menschen tatsächlich freiwillig darüber.) Mit einem gewissen Stolz in der Stimme berichten dann stets einige, dass sie sich darüber keine Gedanken machten - sie hätten schließlich
Biografie
Dr. Michael Braun forscht und unterrichtet am Institut für Musikwissenschaft der Universität Regensburg. Schwerpunkte seiner Forschung sind die Musik Béla Bar tóks, die frühe Sinfonie und Filmmusik.Anmerkungen:
Bitte beachten Sie, dass auch wir der Preisbindung unterliegen und kurzfristige Preiserhöhungen oder -senkungen an Sie weitergeben müssen.