Léon Wurmser: Flucht vor dem Gewissen drucken

Léon Wurmser

Flucht vor dem Gewissen

Analyse von Über-Ich und Abwehr bei schweren Neurosen
  • Buch i
  • Erscheinungstermin: 15.4.2000
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Detailinformationen

  • Vandenhoeck + Ruprecht Gm, 04/2000
  • Einband: Gebunden
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783525458761
  • Bestellnummer: 2064541
  • Autor: Léon Wurmser
  • Umfang: 516 Seiten
  • Nummer der Auflage: 3
  • Auflage: 3. Aufl.
  • Gewicht: 615 g
  • Maße: 216 x 134 mm
  • Stärke: 40 mm

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Beschreibung

Bei der psychoanalytischen Behandlung schwerer, aber nicht psychotischer Psychopathologie führt die ebenso konsequente wie einfühlsame Analyse der inneren Konflikte - mit besonderer Beachtung der Über-Ich-Übertragung - zu wesentlich anderen Ergebnissen, als es nach dem heute verbreiteten Verständnis solcher Krankheitsbilder, die man gemeinhin der "Borderlinepathologie" zurechnet, zu erwarten wäre. Dynamisch stellt sich der Wiederholungszwang vorwiegend als eine Flucht vor dem Gewissen dar, die mißlingt. Wiederholte selbstzerstörerische Handlungen und die damit verbundenen Identitätsspaltungen bilden eine Abfolge von Lösungen bestimmter Loyalitätskonflikte sowie des Schuld-Scham-Dilemmas. Der Autor beschreibt diese Problematik anhand gründlich reflektierter Gespräche mit den Patienten, wobei deutlich wird, wie absolute (aber widerstreitende) Über-Ich-Forderungen, absolute (aber im Widerspruch stehende) Affekte und Wünsche, globale Identifizierung, Verleugnung und massive Introjektion d
Der Autor beschreibt diese Problematik anhand gründlich reflektierter Gespräche mit den Patienten, wobei deutlich wird, wie absolute (aber widerstreitende) Über-Ich-Forderungen, absolute (aber im Widerspruch stehende) Affekte und Wünsche, globale Identifizierung, Verleugnung und massive Introjektion der Traumata zusammenwirken und zu den Phänomenen der Identitätsspaltung führen. Die "Spaltung" erscheint als das Ergebnis, nicht als Ursprung der Abwehr; der Begriff hat somit eine beschreibende, keine erklärende Funktion. Die meisten schweren Neurosen bedürfen einer Kombination verschiedener therapeutischer Zugänge.

Klappentext

Bei der psychoanalytischen Behandlung schwerer, aber nicht psychotischer Psychopathologie fA1 / 4hrt die konsequente und taktvolle, also nicht autoritAre Analyse der inneren Konflikte zu wesentlich anderen Ergebnissen im Vergleich zum heute verbreiteten VerstAndnis als Borderline-Pathologie. Die meisten schweren Neurosen brauchen eine gleichzeitige Kombination verschiedener ModalitAten. Dabei stellt sich dynamisch der Wiederholungszwang als eine Flucht vor dem Gewissen dar, die miAlingt. Dieser Zwang stellt eine Abfolge von LAsungen zu LoyalitAtskonflikten und zum Schuld-Scham-Dilemma dar. Der Autor beschreibt anhand eingehend reflektierter GesprAche mit Patienten diese Problematik, in der die absoluten, aber widerstreitenden Aoeber-Ich-Forderungen, die absoluten, aber im Widerspruch stehenden Affekte und WA1 / 4nsche, die globale Identifizierung, Verleugnung, VerdrAngung und massive Introjektion der Traumata zum PhAnomen der IdentitAtsspaltung fA1 / 4hren.

Biografie:

Dr. med. Leon Wurmser war Professor für Psychiatrie und Psychoanalyse an der University of Maryland; er ist dieser Universität noch durch Lehraufträge verbunden. Neben seiner Vortrags- und Supervisionstätigkeit auf zwei Kontinenten ist er Psychoanalytiker in eigener Praxis in Towson, Maryland (USA) und Lehr- und Kontrollanalytiker der Freudian Society, New York.§

Autor(en):

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