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Johann W. von Goethe

Briefe 3. Italien: Im Schatten der Revolution

  • Briefe, Tagebücher und Gespräche vom 3. September 1786 - 12. Juni 1794
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Detailinformationen

  • Deutscher Klassikerverlag, 01/1991
  • Einband: Leinen
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783618605003
  • Umfang: 1144 Seiten
  • Sonstiges: 16 Taf.
  • Gewicht: 733 g
  • Maße: 195 x 128 mm
  • Stärke: 49 mm

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Klappentext

Die zweite Abteilung der Goethe-Ausgabe bietet - ein Novum in der Geschichte der Goethe-Editionen - die Briefe, Tagebücher und Gespräche integriert in zeitlicher Folge. Die verschiedenen Textgattungen spiegeln und erläutern sich gegenseitig, so daß eine innere und äußere Biographie entsteht, eine Biographie der Ereignisse und Gedanken in authentischen Dokumenten. Der Zeitraum dieses Bandes beginnt mit Goethes Abreise aus Weimar nach Italien. In einer lebensgeschichtlichen Krise erlebt er in Italien, wie er selbst formuliert, eine wahre >Wiedergeburt<. Längst begonnene Werke - Iphigenie, Egmont und Tasso - werden nun vollendet, die Wendung von Charlotte von Stein hin zu Christiane Vulpius wird in den Römischen Elegien verarbeitet, und die naturwissenschaftlichen Studien werden vorangetrieben. Nach dieser so einschneidend empfundenen Italien-Erfahrung drängt sich mit dem Ausbruch der Französischen Revolution unabweisbar die Politik heran: Goethe nimmt am Frankreichfeldzug von 1792 und der Belagerung von Mainz 1793 teil. Die persönliche Krise des Heimkehrers und die Krise der Zeit verstärken einander; sie können kaum mehr durch den Rückzug auf das neutrale Gebiet der Wissenschaft gemeistert werden.

Biografie:

Johann Wolfgang von Goethe geboren am 28.8.1749 in Frankfurt a.M., gestorben am 22.3.1832 in Weimar. Jurastudium in Leipzig und Strassburg. Lebenslanges Wirken in Weimar. Reisen zum Rhein, nach der Schweiz, Italien und Böhmen. Frühe Erfolge mit den Sturm und Drang-Stücken 'Götz' und 'Werther', Gedichte (herrliche Liebeslyrik), Epen, Dramen ('Faust', 'Tasso', 'Iphigenie' u. v. a.), Autobiographien. Zeichner und Universalgelehrter: Botanik, Morphologie, Mineralogie, Optik. Theaterleiter und Staatsmann. Freundschaft und Korrespondenz mit den grössten Dichtern, Denkern und Forschern seiner Zeit (Schiller, Humboldt, Schelling . . .). Goethe prägte den Begriff Weltliteratur, und er ist der erste und bis zum heutigen Tag herausragendste Deutsche, der zu ihren Vertretern gehört.

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