Jeaniene Frost: Gefährtin der Dämmerung, Flexibler Einband
Gefährtin der Dämmerung
- Roman. Deutsche Erstausgabe
- Originaltitel: At Grave's End (Night Huntress 3)
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- Übersetzung:
- Sandra Müller
- Verlag:
- Blanvalet, 03/2010
- Einband:
- Flexibler Einband
- ISBN-13:
- 9783442373819
- Umfang:
- 351 Seiten
- Copyright-Jahr:
- 2010
- Gewicht:
- 291 g
- Maße:
- 183 x 125 mm
- Stärke:
- 23 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.3.2010
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Klappentext
Ein fesselnder Vampir-Roman mit einem unwiderstehlichen Liebespaar Die Halbvampirin Cat und ihr geliebter Bones schützen die Menschheit vor den Vampiren. Da fliegt ihre Tarnung auf und Cat wird selbst zur Zielscheibe der Blutsauger. Gleichzeitig wird Bones von der Vergangenheit eingeholt. Cat bleibt nur eine Möglichkeit, Bones und sich selbst zu retten - sie muss sich ihrem vampirischen Erbe stellen! Eine coole Vampirjägerin, jede Menge Action und eine schier unmögliche Liebe.Auszüge aus dem Buch
Der Mann lächelte, und ich ließ kurz sein Gesicht auf mich wirken. Seine Augen hatten einen hübschen eisblauen Farbton, der mich an Huskyaugen erinnerte. Aber der Mann neben mir war kein Tier. Ein Mensch allerdings auch nicht.
"Ich muss jetzt los, Nick", sagte ich. "Danke für die Drinks."
Er strich mir über den Arm. "Nimm noch einen. Dann kann ich dein schönes Gesicht noch ein bisschen länger genießen."
Ich verkniff mir ein Schnauben. Was für ein Schleimer. Fragte sich nur, warum er mir dauernd in den Ausschnitt glotzte, wenn er so auf mein Gesicht abfuhr.
"Also schön. Barkeeper ..."
"Lass mich raten." Die laute Stimme kam vom anderen Ende des Nachtclubs. Ein unbekanntes Gesicht grinste mich an. "Einen Gin Tonic, Gevatterin?"
Scheiße.
Nick erstarrte. Dann tat er, was ich befürchtet hatte .er rannte los.
"Alarmstufe Rot!", rief ich und setzte der fliehenden Gestalt hinterher. Schwerbewaffnete, schwarz vermummte Männer drängten sich an den Gästen vorbei in die Bar.
Im Rennen schleuderte Nick mir Menschen wie Wurfgeschosse entgegen. Schreiende, wild um sich schlagende Gestalten trafen mich. Sie aufzufangen und gleichzeitig mit einem silbernen Wurfmesser auf Nicks Herz zu zielen erwies sich als schwierig. Eine meiner Klingen landete in seiner Brust, zu weit seitlich allerdings, sodass sie sein Herz verfehlte. Trotzdem konnte ich nicht zulassen, dass die Menschen einfach wie Abfall zu Boden fielen. Nick hielt sie vielleicht dafür, ich aber nicht.
Meine Männer verteilten sich im Club, bewachten die Ausgänge und versuchten, die verbleibenden Gäste aus der Gefahrenzone zu lotsen.
Nick hatte die gegenüberliegende Wand erreicht, konnte nicht weiter und sah sich hektisch um. Ich kam mit meinen Silbermessern immer näher, und meine Männer bedrohten ihn mit ihren gezückten Desert Eagles.
"Du bist umstellt", verkündete ich das Offensichtliche. "Mach mich nicht sauer. Wenn ich sauer bin, findest du mich bestimmt nicht mehr hübsch. Lass die Mädchen los."
Er hatte zwei Mädchen bei ihren zarten Kehlen gepackt. Als ich das Entsetzen in dem Blick der jungen Frauen sah, flammte Zorn in mir auf. Nur Feiglinge versteckten sich hinter Geiseln. Oder Mörder wie Nick.
"Lass mich gehen, dann lasse ich die Mädchen gehen, Gevatterin", zischte Nick. Sein Tonfall war nun alles andere als charmant. "Ich hätte es wissen müssen. Deine Haut ist zu perfekt für eine Sterbliche, auch wenn dein Herz schlägt und deine Augen nicht grau sind."
"Farbige Kontaktlinsen. Heutzutage ist alles möglich."
Nicks eisblaue Augen begannen vampirgrün zu leuchten, und seine Reißzähne kamen zum Vorschein.
"Es war ein Unfall", kreischte er. "Ich wollte sie nicht umbringen, ich habe bloß zu lange gesaugt."
Ein Unfall? Das sollte ja wohl ein Witz sein. "Ihr sich verlangsamender Herzschlag hätte dich warnen müssen", gab ich zurück. "Versuch nicht, mich zu verscheißern, ich bin selbst mit einem Vampir zusammen, und dem ist so ein Malheur noch nie passiert."
Nick erbleichte noch mehr, falls das überhaupt möglich war. "Und wenn du hier bist ..." "Stimmt genau, mein Freund."
Die Stimme hatte einen britischen Akzent und einen vernichtenden Tonfall. Unsichtbare Kraftwellen schwappten mir über den Rücken, als meine Leute beiseitetraten, um Bones, den Vampir, dem ich mein Vertrauen - und mein Herz - geschenkt hatte, durchzulassen.
Nick ließ sich nicht wie erhofft ablenken. Nein, seine Augen blieben auf mich gerichtet, als er sich plötzlich das Messer aus dem Leib riss und es einem der Mädchen in die Brust stieß.
Ich keuchte und fing die junge Frau instinktiv auf, als Nick sie mir entgegenwarf.
"Hilf ihr!", rief ich Bones zu, der schon hinter Nick herstürzen wollte. Das Mädchen war so stark verletzt, dass es nur noch wenige Augenblicke zu leben hatte, wenn Bones es nicht heilte.
Ich hörte Bones leise fluchen, bevor er die Verfolgung aufgab, herumwirbelte und neben dem Mädchen auf die Knie sank. Ebenfalls fluchend setzte
Biografie (Jeaniene Frost)
Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen.Biografie (Sandra Müller)
Dr. Sandra Müller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Martin G. Möhrle am Institut für Projektmanagement und Innovation (IPMI) der Universität Bremen.Anmerkungen:
Bitte beachten Sie, dass auch wir der Preisbindung unterliegen und kurzfristige Preiserhöhungen oder -senkungen an Sie weitergeben müssen.