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Jean Paul

Vorschule der Ästhetik

  • Hrsg., durchges. u. eingel. v. Wolfhart Henckmann
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Detailinformationen

  • Meiner Felix Verlag GmbH, 03/1990
  • Einband: Kartoniert / Broschiert
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783787309504
  • Umfang: 538 Seiten
  • Gewicht: 425 g
  • Maße: 189 x 128 mm
  • Stärke: 29 mm

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Klappentext

Nach jahrzehntelangen Überlegungen über die Prinzipien der Kunst, den Gegensatz zwischen Klassik und Romantik, die Wirkungsweisen von Humor, Ironie und Witz entwickelt Jean Paul (1763-1825) eine philosophisch reflektierte Theorie der modernen Dichtung. Historisch gehört dieser Text zur Frühromantik, in die von Herder und Jacobi mitgeprägte Strömung eines spirituellen Realismus.

Biografie:

Jean Paul (d. i. Johann Paul Friedrich Richter), 21. 3. 1763 Wunsiedel (Fichtelgebirge) - 14. 11. 1825 Bayreuth. Der aus einer armen Pastoren- und Lehrerfamilie stammende J. P. wuchs in beengten, dürftigen Verhältnissen in oberfränkischen Dörfern auf, besuchte 1779-80 das Gymnasium in Hof und studierte von 1781 an Theologie in Leipzig, ohne allerdings je die Absicht zu haben, Pfarrer zu werden. 1784 kehrte er auf der Flucht vor seinen Leipziger Gläubigern nach Hof zurück. Hier lebte er zunächst bei seiner Mutter, bis er von 1787 bis 1794 als Haus- und Privatlehrer in Oberfranken seinen Lebensunterhalt verdienen konnte. Der mit dem Erfolg des 'Hesperus' plötzlich einsetzende Ruhm brachte ihm, neben enthusiastischen Briefen von Verehrern und v. a. Verehrerinnen, 1796 eine Einladung nach Weimar, wo er sich mit Charlotte v. Kalb, dem Ehepaar Herder und C. M. Wieland anfreundete. Nach dem Tod seiner Mutter zog er 1797 nach Leipzig, wohnte dann 1798-1800 in Weimar. 1800-01 lebte er in Berlin und heiratete Karoline Mayer (1777-1860) - und keine von den adeligen Damen, die ihn umwarben. Über Meiningen (1801-02) und Coburg (1803-04) kehrte er in seine fränkische Heimat zurück, ließ sich im August 1804 in Bayreuth nieder und blieb hier, von wenigen Reisen unterbrochen und später durch eine Pension unterstützt, bis zu seinem Tod.

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