Ian Kerner: Mehr Lust für ihn, Kartoniert / Broschiert
Mehr Lust für ihn
- Originaltitel: He Comes Next
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Illustration:
- Naomi Pitcairn
- Übersetzung:
- Christiane Burkhardt
- Verlag:
- Goldmann TB, 02/2007
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- ISBN-13:
- 9783442168712
- Artikelnummer:
- 2377915
- Copyright-Jahr:
- 2007
- Gewicht:
- 304 g
- Maße:
- 184 x 125 mm
- Stärke:
- 23 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.2.2007
Weitere Ausgaben von Mehr Lust für ihn |
Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 8,00* |
Kurzbeschreibung
Die meisten Sexwünsche der Männer bleiben unerfüllt - weil ihre Partnerinnen keine Ahnung haben, was ihm gefällt. Damit ist jetzt Schluss, denn Ian Kerner verrät, was Männer antörnt und wie Frau für ihren Partner die aufregendste Geliebte der Welt wird!
Rezension
"Bei 'Mehr Lust für ihn' bleibt nur eine Frage offen: Wie bringe ich eine Frau dazu, dieses wichtige, offene Buch zu lesen." (Best Life)
Werbetitel
Was SIE schon immer über Sex wissen wollte: So tickt der Mann!
Klappentext
Was SIE schon immer über Sex wissen wollte: So tickt der Mann!Die meisten Sexwünsche der Männer bleiben unerfüllt - weil ihre Partnerinnen keine Ahnung haben, was ihm gefällt. Damit ist jetzt Schluss, denn Ian Kerner - Autor des Bestsellers "She comes first" - verrät, was Männer antörnt und wie frau für ihren Partner die aufregendste Geliebte der Welt wird!
Auszüge aus dem Buch
Warnung: Dieses Buch ist nichts für Frauen mit Höhenangst!
Bitte lassen Sie mich das kurz erklären.
Falls Sie einmal zufällig den Capilano River in North Vancouver, Kanada, überqueren sollten, haben Sie dort zwei Brücken zur Auswahl. Die erste ist definitiv nichts für Leute mit schwachen Nerven: Die Capilano Canyon Suspension Bridge ist eine gerade mal anderthalb Meter breite und 140 Meter lange Fußgängerhängebrücke. Sie besteht lediglich aus ein paar Brettern und Seilen, die in 75 Meter Höhe über gefährlichen Stromschnellen hin- und herschwanken - das Ganze könnte gut in Alfred Hitchcocks Vertigo passen. Und was ist die Alternative? Eine solide, fest verankerte Brücke, die gerade mal dreieinhalb Meter über dem Wasserspiegel verläuft.
Im Jahr 1974 benutzten die zwei renommierten Psychologen Arthur Aron und Donald Dutton beide Brücken für ein geniales Experiment - eines, das dem Rätsel der sexuellen Anziehungskraft auf die Spur kommen sollte. Ihre Studie heißt im allgemeinen Sprachgebrauch das Brückenexperiment, aber ich nenne sie lieber den "Falls-er-Lust-hat"-Test.
Das zweiteilige Experiment funktionierte folgendermaßen: Sobald sich am ersten Tag ein Mann ohne Begleitung auf die wackelige Brücke wagte, wurde er auf halber Strecke von einer schönen jungen Frau angesprochen. Sie stellte sich als Psychologin vor und fragte, ob er an einer kurzen Umfrage teilnehmen wolle.
Am zweiten Tag tat dieselbe Frau genau das Gleiche, allerdings auf der stabilen Brücke.
Das klingt relativ unspektakulär, nicht wahr? Aber das war noch nicht alles: Nachdem jeder Einzelne befragt worden war, gab ihm die Frau ihre Telefonnummer und sagte, dass er sie am späteren Abend gern anrufen dürfe, um sich nach dem Ergebnis zu erkundigen... falls er Lust hätte.
Ohne dass die Männer das wussten, bestand das eigentliche Experiment nicht in der Umfrage, sondern in dem, was danach geschah. Aron und Dutton wollten herausfinden, welche Männer die hübsche Psychologin anriefen und, was noch viel wichtiger war, warum. Mit anderen Worten: Sie erforschten nicht nur, was auf der Brücke geschah, sondern auch, wie sich das anschließend auswirkte. Sie wollten die Wurzeln des sexuellen Verlangens erkunden - nicht nur das Interesse, das kurzzeitig aufflammt, wenn man mit einem hübschen Mädchen spricht, sondern auch, inwiefern diese erste Begegnung den Wunsch nach weiterem Kontakt wachrief. Würde das aufregende Gefühl, auf einer schwankenden Brücke zu stehen, im Vergleich zu der banaleren Erfahrung auf der stabilen Brücke eine romantische Anziehung begünstigen?
Der wissenschaftliche Fachbegriff für das, was Aron und Dutton untersuchten, lautet "Fehlattribution" oder "Erregungstransfer-Theorie".
Sie besagt, dass die abklingende Erregung, die durch eine bestimmte Situation ausgelöst wurde - beispielsweise weil man keine stabile, sondern eine schwankende Brücke überquert hat -, den darauffolgenden emotionalen Zustand intensiviert (und in diesem Fall die Erinnerung an die Begegnung mit der schönen "Psychologin" vertieft). Oder einfacher gesagt: Fördert ein Adrenalinschub das Verlieben?
Die Antwort auf diese Frage lautet tatsächlich: Ja.
Aron und Dutton fanden heraus, dass die Männer auf der schwankenden Brücke die Frau nicht nur mit einer größeren Wahrscheinlichkeit als jene auf der stabilen Brücke anriefen, um die Umfrageergebnisse zu erfahren, sondern sie auch mit einer erheblich größeren Wahrscheinlichkeit um eine Verabredung baten!
Wir werden später noch einmal auf dieses Experiment zurückkommen, wenn es darum geht, welche Rolle Erregung und der Reiz des Neuen für unsere "Sex-Schaltkreise" im Gehirn spielen. Dann werde ich meine "Schwankende-Brücke"-Methode für großartigen Sex erklären. (Keine Angst: Das heißt nicht, dass sie Bungee springen müssen, um auf Touren zu kommen - obwohl das trotz der damit verbundenen Unfallgefahr sicherlich auch keine schlechte Idee wäre.)
Aufgrund meiner
Biografie (Ian Kerner)
Ph. D. Ian Kerner erwarb seinen Doktortitel der Klinischen Sexologie an der American Academy of Clinical Sexologists, wo er heute lehrt. Der Sexualtherapeut lebt mit seiner Familie in seiner Geburtsstadt New York.Anmerkungen:
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