Hafis: Liebesgedichte
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Liebesgedichte
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Klappentext
Dass Deutschland den Krieg verloren hat, kümmert den heimkehrenden Karl Grandauer wenig. Der Vater ist gestorben, der Bruder Adi ganz patriotisch in Berlin und Luise hat den Bäckermeister Max Kreitmeier geheiratet. Bei den beiden kann Karl unterkommen. Von der Revolution wird er - jetzt durch Beziehungen im Polizeidienst - ganz schnell durch die fesche Traudl Soleder abgelenkt. In den Wirren des Bürgerkrieges Rot gegen Weiß und zwischen seinem nationalistisch strammen Bruder Adi und dem kommunistischen Bäckergesellen Toni, hält der Karl um die Hand der Musikalienhändlerstochter Traudl an. Der Selbstmord ihres Vaters und Hitlers Marsch auf Berlin bringen Hochzeits- und Umzugspläne in eine gemeinsame Wohnung völlig durcheinander.
Biografie:
Hafis (d. h. Bewahrer: der Ehrenname für diejenigen, die den Koran auswendig beherrschen), lebte von 1326 bis 1390 in Schiras. Er gilt als der größte Dichter Persiens. In seinen Liedern und Gedichten verherrlichte er nicht nur Allah und den Koran, er besang in den feurigsten Tönen die Schönheit der Natur, die Liebe zu Frauen und Knaben, zu Wein, Schenken, Gesang und Tanz. Goethe nennt ihn den "heiligen Hafis". Ein Heiliger, der das Leben in seiner ganzen Fülle und Sinnlichkeit liebte und genauso sinnlich in seinen Gedichten pries.