Günther Jakob (geb. 1937): System der strafrechtlichen Zurechnung, Kartoniert / Broschiert
System der strafrechtlichen Zurechnung
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- Verlag:
- Klostermann Vittorio GmbH, 03/2012
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- ISBN-13:
- 9783465041467
- Umfang:
- 112 Seiten
- Copyright-Jahr:
- 2012
- Gewicht:
- 219 g
- Maße:
- 244 x 163 mm
- Stärke:
- 13 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.3.2012
- Serien:
- Recht als Kultur , Schriftenreihe des Käte Hamburger Kollegs
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Kurzbeschreibung
Das Ziel dieser Schrift ist es, die strafrechtliche Zurechnung als die Bestimmung der deliktischen Bedeutung eines Verhaltens zu begreifen: Der Sinn des Verhaltens als eines Normwiderspruchs vermittelt zwischen dem Sinn der Norm und dem Sinn der Strafe. Norm, Normbruch und Strafe werden als kommunikative Sequenz dargestellt. Manche Teile des hier vorgetragenen Gedankengangs hat der Verfasser seit Jahren oder sogar Jahrzehnten in nicht wenigen Arbeiten vorgestellt; deren Zugehörigkeit zu einem System soll an dieser Stelle demonstriert werden.
Klappentext
Wie ist unter den Bedingungen von Globalisierung und der Wiederentdeckung der Religionen noch normative Verbindlichkeit herzustellen? Wie kann die Vielfalt von normativen Projektionen zu einer verträglichen multiplen Ordnung verknüpft werden, ohne ein neues Einheitsreich des Normativen zu errichten? Und wie lässt sich dabei zugleich verhindern, dass partikularen normativen Sonderreichen eine Geltungskraft verliehen wird, die zur Auflösung von Normativität selbst führen würde? Im Rahmen der Schriftenreihe Recht als Kultur veröffentlicht das gleichnamige Käte Hamburger Kolleg seine an diesen Leitfragen orientierten Forschungsergebnisse. Das Ziel dieser Schrift ist es, die strafrechtliche Zurechnung als die Bestimmung der deliktischen Bedeutung eines Verhaltens zu begreifen: Der Sinn des Verhaltens als eines Normwiderspruchs vermittelt zwischen dem Sinn der Norm und dem Sinn der Strafe. Norm, Normbruch und Strafe werden als kommunikative Sequenz dargestellt. Manche Teile des hier vorgetragenen Gedankengangs hat der Verfasser seit Jahren oder sogar Jahrzehnten in nicht wenigen Arbeiten vorgestellt; deren Zugehörigkeit zu einem System soll an dieser Stelle demonstriert werden.Biografie
Günther Jakobs (* 26. Juli 1937 in Mönchengladbach) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler, Philosoph und emeritierter Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie. In Fachkreisen gilt Günther Jakobs als Vertreter eines funktionalistischen Ansatzes, der sich gegen ein naturalistisches Verständnis strafrechtlicher Grundbegriffe und Wirkungen wendet und diese als gesellschaftliche Vorgänge begreift. Insbesondere vertritt er eine Theorie der positiven Generalprävention, bei der durch die Strafe vor allem die Geltung der - durch die Tat in Frage gestellten - Norm bestätigt werden soll. Einer breiteren wissenschaftlichen Öffentlichkeit wurde er vor allem durch seine Konzeption des umstrittenen Feindstrafrechts bekannt.Anmerkungen:
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