Fritz Kortner: Aller Tage Abend drucken

Fritz Kortner

Aller Tage Abend

Erinnerungen
  • Buch i
  • Erscheinungstermin: 15.10.2004
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Detailinformationen

  • Alexander Verlag Berlin, 10/2004
  • Einband: Gebunden
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783895810985
  • Bestellnummer: 2201097
  • Autor: Fritz Kortner
  • Umfang: 493 Seiten
  • Auflage: N.-A.
  • Gewicht: 594 g
  • Maße: 196 x 128 mm
  • Stärke: 33 mm

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Kurzbeschreibung

Die Memoiren des Schauspielers und Regisseurs Fritz Kortner.

Er war einer der letzten Riesen: Fritz Kortner. Liebend und zornig hat er das Theater gezüchtigt, es hat es ihm gedankt mit Leidenschaft und leidenschaftlichen Inszenierungen. Mit dem Schmerz, dem Widerspruch und dem Witz der Wahrhaftigkeit hinter den gipsernen Masken und dem schönen Schein des hohen Stils. Kortners Inszenierungen haben das deutsche Nachkriegstheater durchgerüttelt...Jetzt ist "Aller Tage Abend", Kortners 1959 erschienene Autobiographie, wieder im Buchhandel. Eine brausende, eine fesselnde Lektüre, unermüdet aktuell.

Beschreibung

Am Abend des 9. Mai 1908 sah der junge Fritz Kortner zum erstenmal den österreichischen Schauspieler Josef Kainz als Franz Moor in Die Räuber von Schiller am Wiener Burgtheater: "Schlagartig wurde ich theaterhörig. Theaterliebeskrank lag ich danach tagelang fiebernd im Bett", erinnert sich Kortner. Kainz hatte ihn "infiziert". "Kainz-durchwebt" und "Schiller-trunken" ging er an jenem Abend nach Hause. Theater-trunken blieb er ein Leben lang.
Kortner erlebte alles: seinen erfolgreichen Einstieg in die Theaterwelt, eine Karriere mit Ecken und Kanten zwischen Gradwanderungen höchster Popularität und Verfemung, den Ruhm, den Rausch, den persönlichen Fall, Exil und Rückkehr. Doch unbesiegbarer Optimismus und Hoffnung führten Kortner immer wieder auf die Bühne zurück, er wollte spielen und inszenieren.
Fritz Kortner war ein Künstler, dem es gelungen ist, mit den Höhepunkten seines Wirkens Schaltstellen zwischen Theater und Geschichte zu fixieren. Aufgrund einer weiteren Begabung, die des Schreibens und Erzählens, gibt Kortner einen persönlichen Einblick in die Theatergeschichte.

Rezension

"Kortner bewahrte sich bis ins hohe Alter sein Talent zur Auflehnung und zum leidenschaftlichen Widerspruch, er hatte keinerlei Ambitionen, sich zu 'vollenden', er bemühte sich, ein Suchender zu bleiben und beim Inszenieren ein Regisseur, der immer wie zum ersten Mal bis auf den Grund des Kunstwerks sieht und alles wiederzugeben versucht, was er gesehen hat." (Klaus Völker im Nachwort) "Kortner erweist sich in diesen Schilderungen nicht als Memoirenschreiber üblicher Art, sondern als Schriftsteller, der seines Stils sicher ist." (Werner Helwiges)

Klappentext

Er war einer der letzten Riesen: Fritz Kortner. Liebend und zornig hat er das Theater gezüchtigt, es hat es ihm gedankt mit Leidenschaft und leidenschaftlichen Inszenierungen. Mit dem Schmerz, dem Widerspruch und dem Witz der Wahrhaftigkeit hinter den gipsernen Masken und dem schönen Schein des hohen Stils. Kortners Inszenierungen haben das deutsche Nachkriegstheater durchgerüttelt...Jetzt ist "Aller Tage Abend", Kortners 1959 erschienene Autobiographie, wieder im Buchhandel. Eine brausende, eine fesselnde Lektüre, unermüdet aktuell.

Biografie:

Fritz Kortner, geb. 1892 in Wien, war Schauspieler an zahlreichen Theatern, bis er 1933 als Jude und Sozialdemokrat nach Wien, dann London und in die USA emigrierte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1949 fing er als Regisseur eine zweite Karriere an. Er schaffte mit seinem gesten- und detailreichen Realismus ein Gegenmodell zu Gründgens Klassizismus und dem Stil-Theater seiner Zeit. Kortner starb 1970 in München.

Autor(en):

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