Fania Fénelon: Das Mädchenorchester in Auschwitz drucken

Fania Fénelon

Das Mädchenorchester in Auschwitz

  • Buch i
  • Erscheinungstermin: 15.1.2005
  • Verfügbarkeit: versandfertig innerhalb 24 Stunden i

Detailinformationen

  • Label: dtv, 2005
  • Originaltitel: Sursis pour l' Orchestre
  • Einband: Kartoniert / Broschiert
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783423132916
  • Bestellnummer: 1572814
  • Autor: Fania Fénelon
  • Übersetzung: Sigi Loritz
  • Umfang: 384 Seiten
  • Sonstiges: 1 Pln.
  • Auflage: 20. Aufl.
  • Gewicht: 321 g
  • Maße: 191 x 120 mm
  • Stärke: 21 mm
Von Fania Fenelon.
Taschenbuch, 380 Seiten.
Im Lager Auschwitz-Birkenau, wo in den Jahren 1940-1944
Millionen von Menschen vergast und verbrannt worden sind,
hat es tatsächlich ein Gefangenenorchester gegeben, das aus
jungen Frauen aus Deutschland, Frankreich, Polen und
anderen europäischen Ländern bestand. Einer eitlen Laune
des Lagerkommandanten entsprungen, sollte es zur
»Aufmunterung« der Häftlinge dienen wie zur Erbauung der
Mörder. Dirigentin war Alma Rosé, die Nichte des Komponisten
Gustav Mahler. Mit schlichter Anteilnahme beschreibt Fania
Fénelon in diesem autobiographischen Roman die Phasen der
Erniedrigung bis hin zur Entmenschlichung und schildert
verzweifelten Kampf gegen die Todesangst.
Originaltitel: Sursis pour l' Orchestre

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Rezension

"Ein erschütterndes Dokument, ein ehrlicher Bericht einer Augenzeugin, ein Buch, das man lesen muß." (Heilbronner Stimme)

Klappentext

»Während das Orchester spielte, lud das Leichenkommando nebenan die abgemagerten Leichen auf, die beim Aufprall aufklatschten und zum Verbrennen ins Krematorium gefahren wurden.« Im Lager Auschwitz-Birkenau, wo in den Jahren 1940-1944 Millionen von Menschen vergast und verbrannt worden sind, hat es tatsächlich ein Gefangenenorchester gegeben, das aus jungen Frauen aus Deutschland, Frankreich, Polen und anderen europäischen Ländern bestand. Einer eitlen Laune des Lagerkommandanten entsprungen, sollte es zur »Aufmunterung« der Häftlinge dienen wie zur Erbauung der Mörder. Dirigentin war Alma Rosé, die Nichte des Komponisten Gustav Mahler. Marschmusik für die ausgemergelten »Arbeitskommandos«, Beethoven, Schumann, Puccini, Mendelssohn für den Kommandanten, die SS-Aufseherinnen und den KZ-Arzt Dr. Mengele: etliche Mitglieder des Orchesters haben Auschwitz durch das Musizieren überlebt. Die jüdische Musikstudentin Fania Fénelon aus Paris war eine von ihnen. Mit schlichter Anteilnahme beschreibt sie in diesem autobiographischen Roman die Phasen der Erniedrigung bis hin zur Entmenschlichung und schildert den verzweifelten Kampf gegen die Todesangst und die Zerstörung ihrer Persönlichkeit.

Biografie:

Fania Fénelon wurde im Mai 1943 in Paris als Widerstandskämpferin von der Gestapo verhaftet. Um der Folter zu entgehen, gab sich die 21jährige als "Volljüdin" aus und kam so 1944 nach Auschwitz. 15 Monate später befreiten sie britische Soldaten im KZ Bergen-Belsen. In Paris wurde sie danach zur gefeierten Chansonsängerin. Zeitweilig lebte sie in Ost-Berlin, kehrte Anfang der 70er Jahre aber nach Frankreich zurück, wo sie 1983 starb.

Autor(en):

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