Christian Jacq: Das Geheimnis der Götter - Osiris drucken

Christian Jacq

Das Geheimnis der Götter - Osiris

Roman
  • Buch i
  • Erscheinungstermin: 13.6.2008
  • Verfügbarkeit: versandfertig innerhalb 24 Stunden i

Detailinformationen

  • Blanvalet Taschenbuchverl, 06/2008
  • Originaltitel: Les Mystères d' Osiris Vol. 4: Le Grand Secret
  • Einband: Kartoniert / Broschiert
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783442369027
  • Bestellnummer: 3448104
  • Autor: Christian Jacq
  • Übersetzung: Anja Lazarowicz
  • Umfang: 480 Seiten
  • Gewicht: 368 g
  • Maße: 185 x 116 mm
  • Stärke: 36 mm

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Kurzbeschreibung

Das große Mysterium um die Wiedergeburt von Osiris wird gelüftet.

Christian Jacq hat endlich wieder eine unvergessliche Ägypten-Saga geschrieben so faszinierend, fesselnd und opulent wie sein legendärer Ramses-Zyklus.

Rezension

"Wenn ein Ägyptologe packend schreiben kann, sind seine Geschichten aus dem Stoff, aus dem Bestseller gemacht werden. Das gilt auch für den Franzosen Christian Jacq!" (dpa)

Klappentext

Das große Finale der faszinierenden Saga!

Das Böse hat sich unbemerkt in Abydos, dem Herzen Ägyptens, eingeschlichen, um Pharao Sesostris endgültig zu vernichten. Der Mord an Iker, dem Königlichen Sohn und Ehemann der Priesterin Isis, trifft das Land schwer. Hat der Prophet nun endgültig gesiegt? Oder gelingt es Ises und ihrem Vater Sesostris im letzten Augenblick noch, Ägypten aus den Klauen des Propheten zu retten? Dazu müssen allerdings die Reliquien von Osiris nach Abydos gebracht werden, damit Iker wieder zum Leben erweckt werden kann ...

Auszüge aus dem Buch


In Abydos dämmerte es. Ein heiß ersehnter und zugleich gefürchteter Morgen brach an - der erste Tag des neuen Jahres. Würde an diesem ganz besonderen Tag die Nilflut einsetzen, von der Ägyptens Wohlergehen abhing? Trotz ausgiebiger Nachforschungen in den Archiven und trotz der erforderlichen Maßnahmen, die die Fachleute von Elephantine ergriffen hatten, sah sich keiner von ihnen in der Lage, eine glaubwürdige Vorhersage zu liefern. Wie würde die bevorstehende Schwemme ausfallen: segensreich, zerstörerisch oder unzureichend? Vor Angst war allen die Kehle wie zugeschnürt, aber sie vertrauten weiter auf Sesostris. Seit dieser Pharao über die Zwei Länder herrschte, prallten die Angriffe des Bösen an diesem unbeirrbaren und unerschütterlichen Hünen ab. Oder hatte er etwa nicht über die Selbstsucht der Provinzfürsten gesiegt, das Land wieder vereint und in Nubien für Frieden gesorgt? / Der Oberbefehlshaber über die Sondertruppen, die für die Sicherheit von Abydos zuständig waren, machte sich keine ernsthaften Sorgen. Sein Vorgesetzter, der alte General Nesmontu, war davon überzeugt, dass Sesostris den Geist des Nils beherrschte. Dank der Rituale, die gefeiert worden waren, und der Opfergaben, die man gebracht hatte, konnte das Wasser nur gleichmäßig steigen. Trotz dieser Gewissheit kam der Offizier seiner Pflicht nach und überprüfte jeden Morgen mit äußerster Strenge die Besucher, ehe sie das heilige Reich / von Osiris betreten durften. Vom Bäcker bis hin zum Brauer, vom Schreiner bis zum Steinmetz untersuchte er jeden einzeln und vermerkte die Dauer ihres Aufenthalts in Abydos. Jeder, der unentschuldigt fehlte, Mann oder Frau, wurde von ihm unverzüglich aus der Liste der Zugelassenen gestrichen. / Ein groß gewachsener bartloser Mann in einem weißen Leinengewand und mit kahl geschorenem Schädel trat vor ihn. / »Welche Arbeit gibt es heute für dich?« »Ich soll die Dienstwohnungen der ständigen Priester ausräuchern.« / »Wie lange brauchst du dafür?« »Mindestens drei Wochen.« / »Und wer ist hier dein Vorgesetzter?«, wollte der Offizier wissen. / »Der Priester Bega.« / Dieser Hinweis war mehr als ausreichend. Bega galt als sehr streng und war bekannt für seine Unnachgiebigkeit, seine Untergebenen hatten bestimmt nicht viel zu lachen. / »Bleibst du nur bis heute Abend?« / »Nein«, antwortete der Mann, »ich habe die Erlaubnis, in einer Dienstunterkunft zu schlafen.« / »Oh, die sind hier nicht gerade bequem ausgestattet! Viel Glück.« / Der Kommandeur ahnte nicht, dass er gerade dem Erzfeind Ägyptens, dem Propheten, den Zutritt zu Abydos gewährt hatte. Seit kurzem bartlos und mit einem Turban auf dem Kopf gab er sich für einen Zeitweiligen aus, den sein getreuer Diener, Shab der Krumme, aus dem Weg geräumt hatte, damit der Prophet auf ordentlichem Weg nach Abydos gelangen und dort seiner Beute auflauern konnte: dem Königlichen Sohn Iker. / Als Hüter der himmlischen Erleuchtung und der einzigen / Wahrheit war der Prophet fest entschlossen, diese auf der ganzen Welt zu verbreiten, koste es, was es wolle. Entweder unterwarfen sich ihm die Ungläubigen, oder sie wurden vernichtet. Auf dem Weg zur Verbreitung des neuen Glaubens gab es nur noch zwei Hindernisse: Pharao Sesostris und die Mysterien des Osiris. / Alle Versuche, den König zu ermorden, waren bisher gescheitert. Er wurde zu gut beschützt und schien unangreifbar. Deshalb hatte sich der Prophet entschlossen, an dessen Stelle den jungen Iker zu töten, den viele bereits als Nachfolger des Herrschers betrachteten. Sollte ihm dieses Verbrechen mitten im Reich von Osiris - der »Insel der Gerechten« - gelingen, würde er dies als unverletzlich geltende Heiligtum entweihen, die Quelle der ägyptischen Spiritualität zum Versiegen bringen und dieses so geduldig errichtete Bauwerk in Trümmer legen. / Langsam ging der Prophet auf den »Ausdauernden Ort« zu, eine kleine Stadt, die Sesostris erst vor kurzem in Abydos hatte baue

Biografie:

Christian Jacq, geboren 1947 bei Paris, promovierte in Ägyptologie an der Sorbonne. Für seine wissenschaftlichen Publikationen wurde er von der Académie française ausgezeichnet. Im Zuge seiner Forschung gründete er das Institut Ramses, das sich insbesondere der Erhaltung gefährdeter Baudenkmäler der Antike widmet. Er schreibt erfolgreiche historische Romane.

Autor(en):

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