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August von Goethe

Auf einer Reise nach Süden

  • Tagebuch 1830
  • Herausgeber/Redaktion: Beyer, Andreas; Radecke, Gabriele
  • Verfügbarkeit: versandfertig innerhalb 24 Stunden i

Detailinformationen

  • DTV Deutscher Taschenbuch, 04/2003
  • Einband: Kartoniert / Broschiert
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783423130677
  • Umfang: 336 Seiten
  • Sonstiges: Mit Abb.
  • Gewicht: 300 g
  • Maße: 191 x 120 mm
  • Stärke: 18 mm

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Kurzbeschreibung

Dass August von Goethe, der Sohn des großen Dichters, etwa im gleichen Lebensalter wie sein Vater nach Italien reiste, ist nahezu unbekannt. Auch er schrieb ein Reisetagebuch, das jedoch bisher nie publiziert wurde. Dabei ist es ein wunderbar zu lesender Text - und ein anrührendes Zeugnis über die Befindlichkeit eines jungen Intellektuellen, der sich der komplizierten Situation unter dem übermächtigen Vater durchaus bewusst ist, und der mit Witz und Humor seine Rolle immer wieder neu sucht.

Klappentext

Am 22. April 1830 brach August von Goethe, des Sohn des Weimarer Dichterfürsten, im 40. Jahr seines Lebens von Weimar auf, um wie Vater und Großvater Johann Caspar, nunmehr sein Italien zu entdecken. Er »will nicht mehr am Gängelbande wie sonst geleitet seyn«, aber gehorsam folgt er dennoch den übermächtigen Spuren, die ihn am 16. Oktober in die Tiberstadt führen. Zehn Tage sind ihm zum Kennenlernen und für Ausflüge vergönnt, am 29. des Monats wird er seitlich der Pyramide des Cestius auf dem Fremden-Friedhof begraben. Erst 1999, einhundertneunundsechzig Jahre später, erschien die beeindruckende Edition seiner Aufzeichnungen: Tagebücher und Briefe nebst Texten aus dem Umfeld, sorgfältig aus den Handschriften aufbereitet und kommentiert. Dies ist die erste Taschenbuchausgabe, und bei dtv liegen nun alle Italienischen Reisen der Familie Goethe vor - eine kleine Sensation.

»Was damit vorliegt, ist ein einzigartiges Dokument, der Bericht eines sensiblen, hypernervösen und letztlich leidenden Menschen, der sich zerrieb.« Hanns-Josef Ortheil in >Die Zeit<

Biografie (Beyer, Andreas):

Prof. Dr. phil. Andreas Beyer war bis Herbst 2003 Leiter des Instituts für Kunstgeschichte an der RWTH Aachen, ist seit 2009 Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris und hat jetzt die Professur Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Basel inne.

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