Angelika Schrobsdorff: Jerusalem war immer eine schwere Adresse
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Jerusalem war immer eine schwere Adresse
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Kurzbeschreibung
"Ich erinere mich genau, wann die Unruhen anfingen, denn am selben Tag ging mein Telefon kaputt..."
Rezension
" Jerusalem war immer eine schwere Adresse lautet der Titel des Buches, das Schrobsdorff ihren Freunden 'auf beiden Seiten der Grünen Grenze' gewidmet hat und in dem sie auf höchst persönliche Weise schonungslos Zeugnis ablegt vom Leben in einem Land, das zwei semitischen Völkern gehört und gleichwohl im Unfrieden lebt."
Schweizer Fernsehen 01.02.2009
Klappentext
»Ich erinere mich genau, wann die Unruhen anfingen, denn am selben Tag ging mein Telefon kaputt...« Die »Unruhen«, das ist der passive Widerstand, die Rebellion, der Aufstand der Palästinenser, die Intifada. Angelika Schrobsdorff begegnet ihr hautnah, denn ihre Wohnung liegt auf der Grünen Grenze unweit der Altstadt von Jerusalem. Hier lebt sie mit jüdischen und arabischen Nachbarn zusammen. Ihre genaue Beobachtungsgabe, ihre Ehrlichkeit und ihre sanfte Ironie geben diesem Bericht über einen scheinbar aussichtslosen Konflikt zwischen zweier Völker seine befreiende Wirkung.
Biografie:
Angelika Schrobsdorff wurde in Freiburg im Breisgau geboren und mußte 1939 mit ihrer jüdischen Mutter aus Berlin nach Sofia emigrieren. Sie kehrte 1947 nach Deutschland zurück. 1971 heiratete sie in Jerusalem Claude Lanzmann und beschloss 1983, nach Israel zu gehen, wo sie seither lebt.