Andreas Altmann: Reise durch einen einsamen Kontinent
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Reise durch einen einsamen Kontinent
Unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile
- Buch

- Erscheinungstermin: 17.2.2009
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Detailinformationen
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Beschreibung
Aus erzählten Leben destilliert Altmann ein unsentimentales Porträt des heutigen Südamerika und zeigt, dass Gier und Wut nur eine Handbreit von Mitleid und Liebe entfernt sind. So trifft er in Cali blinde Fußballspieler, die voller Lebensmut einem klingenden Ball nachjagen. Und in Quito lernt er, was Einsamkeit ist, als er eine zu 8 Jahren Zuchthaus verurteilte Deutsche besucht.
Klappentext
"Wenn es einen deutschen Reiseschriftsteller vom Kaliber eines Bruce Chatwin gibt, ist dies Andreas Altmann" (Die Welt) Ob Señora Botero de Mejía, eine Greisin, die durch die Straßen von Bogota zieht und Nahrungsmittel an die Ärmsten verteilt, ob der Schuhputer Xavier in Ecuador, der sich für die Geheimnisse der Sprache interessiert, ob eifersüchtige Rentner oder strenggläubige 16-jährige Mütter: Andreas Altmann destilliert aus ihren Lebensgeschichten ein unsentimentales Porträt des heutigen Südamerika und zeigt, dass Gier und Zerstörung nur eine Handbreit von Barmherzigkeit und Liebe entfernt sind. "Reise durch einen einsamen Kontinent" wurde mit dem REISEBUCH-PREIS 2008 ausgezeichnet.
Biografie:
Andreas Altmann, Reporter und Buchautor. Ausbildung am Mozarteum in Salzburg, Schauspieler am Bayerischen Staatsschauspiel und am Wiener Schauspielhaus. Arbeitete als Chauffeur, Tellerwäscher, Nachtportier und Fabrikarbeiter, bevor er anfing, Reportagen zu schreiben. Aufenthalt in einem indischen Ashram, später in einem Zen-Kloster in Japan. Lebte in New York und Mexico City. Träger des Egon-Erwin-Kisch-Preises. Zahlreiche Veröffentlichungen u. a. "Weit weg vom Rest der Welt" und "Im Land der Freien" (beide Rowohlt). Seine Reportagen erscheinen u. a. in der "Zeit", im "Stern", im "FAZ-Magazin", im "SZ-Magazin", in "GEO", "Merian", "Focus" und im "Playboy". Er lebt in Paris.