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An S. Kil

Die Brücke über den Song Zon Gang - Der Durchgang

Roman
  • Buch i
  • Erscheinungstermin: 1.11.2011
  • Verfügbarkeit: versandfertig innerhalb 24 Stunden i

Detailinformationen

  • Konkursbuch Verlag, 11/2011
  • Einband: Kartoniert / Broschiert
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783887693862
  • Bestellnummer: 9883795
  • Autor: An S. Kil
  • Übersetzung: Alissa Walser, An I. Kil
  • Umfang: 300 Seiten
  • Gewicht: 287 g
  • Maße: 205 x 128 mm
  • Stärke: 30 mm

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Beschreibung

An einer Brücke über den Fluss in dem Dorf Hamhung in Nordkorea setzt die Erinnerung ein. Traditionell an Neujahr gingen die Bewohner unter der Brücke hindurch, Yun Won Gu, vier Jahre alt, auf dem Rücken des Onkels oder an der Hand der Großmutter. Ein Dampfer, den er einmal mit dem Fernglas des Großvaters gesehen hat, wird ihm zum Symbol für Welt. Als er fünfzehn ist, verlässt er das Dorf. Eine erste Liebesgeschichte scheitert. Erzählt wird aus der Pespektive Yun Won Gus auch die Geschichte seiner Großeltern im alten Korea und die beginnende Modernisierung. In dieses Dorf konnte der Autor nach der Teilung Koreas nicht mehr zurückkehren.
Das Leben von An Su Kil war geprägt von verschiedenen Diktaturen, Exil und der Teilung des Landes. Er konnte nicht mehr nach Nordkorea reisen und setzt einigen Generation seine eigenen Familie, der Landschaft und den Menschen in diesem Land ein Denkmal.

Klappentext

An einer Brücke setzt die Erinnerung ein. Won Gu ist vier Jahre alt. Auf dem Rücken des Onkels oder an der Hand der Großmutter geht auch er zum Fest auf die Man-Se-Gyo-Brücke. Sie hängen die schmutzigen Hemden der Kinder über das Brückengeländer, um vom Gott der Brücke ein sorgenfreies Jahr zu erbitten.»Vordergründig ging es wohl darum, die Ahnen zu ehren, sie zum neuen Jahr zu grüßen, doch tatsächlich drehte sich alles ums Vergnügen. Und natürlich ging es nicht um die Brücke. Diese war nur der willkommene Anlass, den Fluss zu feiern, den Song Zon Gang ...« Der Roman spielt in der Zeit, in der Korea sich nach außen öffnete und dann zum Schauplatz von Machtkämpfen der Großmächte wurde. Eine Zeit, in der sich die Welt verwan-delt. Die Auswirkungen sind heute noch zu spüren. Und all das spiegelt sich in diesem Ort am Fluss, in dem Won Gu und seine Familie leben, und in dieser mitreißenden Geschichte einer Kindheit. Erste europäische Kaufleute kommen in die Stadt, später russische und japanische Soldaten, die Bewohner fliehen, kehren zurück, und währenddessen passieren die kleinen alltäglichen Dramen und schöne Ereignisse. Zugleich setzt der Autor einer Landschaft, einer Region und den Menschen, die dort leben, und ihren Lebensformen ein Denkmal. An Su-Kil (3.11.1911-1977) ist einer der bekanntesten Autoren seiner Generation in Korea. Sein Leben, ist geprägt von verschiedenen Diktaturen, Exil und der Teilung des Landes, und das fließt in seine Literatur. In seinen Geburtsort in Nordkorea konnte er nicht mehr reisen.

Biografie:

Alissa Walser, geboren 1961, studierte in New York und Wien Malerei. Seit 1987 lebt sie als Übersetzerin und Malerin in Frankfurt am Main. Für ihre Erzählung "Geschenkt" wurden ihr 1992 der Ingeborg-Bachmann-Preis und der Bettina-von-Arnim-Preis verliehen. Als Übersetzerin hat Alissa Walser die Tagebücher von Sylvia Plath sowie Theaterstücke u. a. von Joyce Carol Oates, Edward Albee, Marsha Norman und Christopher Hampton ins Deutsche übertragen. 2009 erhielt sie für Ihre Übersetzung der Gedichte Sylvia Plaths den Paul-Scheerbart-Preis. Ihre eigenen Erzählungen wurden in englischer Übersetzung u.a. in literarischen Zeitungen wie Open City und Grand Street veröffentlicht.

Autor(en):

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