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Allen Carr
Endlich ohne Alkohol
Der einfache Weg mit Allen Carrs Erfolgsmethode
Detailinformationen
Anmerkungen
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Klappentext
Hier ein Gläschen im Büro, da ein Gläschen auf der Party - die Grenze zwischen geselligem Genuss und zerstörerischer Abhängigkeit ist fließend. Allen Carr, der mit seiner sensationellen Selbsthilfemethode schon Millionen Menschen von ihrer Nikotinsucht befreit hat, weist einen einfachen Weg, vom Alkohol loszukommen. Sofort, dauerhaft und ohne Entzugserscheinungen oder übermenschliche Willensanstrengung. Schritt für Schritt holt Carr auch jene aus der Alkoholfalle, die schon mehrere gescheiterte Versuche hinter sich haben.Auszüge aus dem Buch
Weg vom Alkohol - einfach und sofortMehr als 17 Jahre sind vergangen, seit ich beweisen konnte, dass jeder Raucher auf einfache Weise mit dem Rauchen aufhören kann. Aber es gibt immer noch Millionen von Rauchern, die noch nie von Allen Carrs Erfolgsmethode gehört haben. Von daher gesehen, dürfte es gar nicht so leicht sein, Sie davon zu überzeugen, dass jeder sein Alkoholproblem einfach, mit sofortiger Wirkung und auf Dauer in den Griff bekommen kann. Vielleicht haben Sie Angst, Alkoholiker zu werden. Oder Sie vermuten, schon einer zu sein. Vielleicht zählen Sie sich schon mit Gewissheit dazu. Wie auch immer die individuelle Situation aussieht, es dient der Sache nicht, wenn die Anonymen Alkoholiker, jene Vereinigung, die als die führende Autorität auf diesem Gebiet angesehen wird, kategorisch behaupten:
Alkohol ist eine Krankheit, gegen die es kein Mittel gibt!
Leider bejahen viele herausragende Vertreter der Medizin, die Medien und die Gesellschaft diese Frage. Die Überzeugung, gegen Alkoholismus gäbe es kein Mittel, hat sich so tief in das Bewusstsein der Menschen eingegraben, dass ich es Ihnen nicht einmal verübele, wenn Sie dieses Buch überhaupt nicht lesen und jetzt gleich in den Abfall werfen. Aber ich bitte Sie inständig, tun Sie das nicht! Zahlreiche Ärzte teilen die Sichtweise der Anonymen Alkoholiker nicht. Doch leider vertreten nur verschwindend wenige dieser Mediziner ihre abweichende Meinung in der Öffentlichkeit, zum Beispiel im Fernsehen.
Vielleicht sind Sie Mitglied bei den Anonymen Alkoholikern oder einer ähnlichen Organisation und stehen im 20. Jahr ihres Entzugs. In diesem Fall fragen Sie sich natürlich, wie ich dieses Buch so einer Vereinigung - der "Bruderschaft" - widmen kann und gleichzeitig gewissermaßen als Einstieg den Grundpfeiler, auf dem die Philosophie der Anonymen Alkoholiker basiert, in Frage stelle. Es klingt jetzt etwas verwirrend, aber es hängt tatsächlich mit dem riesengroßen Respekt zusammen, den ich vor einer Organisation habe, die den Verstand und das nackte Leben Hunderttausender Alkoholiker gerettet hat. Sie ist ein Rettungsanker für tief verzweifelte Menschen, die ihre Arbeitsstelle, ihre Freunde und sogar ihr Heim und ihre Familie verloren haben und keinerlei Hoffnung oder Selbstachtung mehr besitzen. Die Anonymen Alkoholiker nehmen diese Menschen auf und unterstützen sie bedingungslos, ohne Unterscheidung von Rasse, Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung. Und, was noch wichtiger ist, niemand wird verurteilt oder diskriminiert. Viele der Mitglieder kommen nach einem besonders schlechten Tag zu den Treffen. Zu Beginn der Zusammenkunft herrscht eine Atmosphäre, gegen die man sich im Wartezimmer eines Zahnarztes wie beim Kaffeeklatsch fühlt. Doch während jedes Mitglied seinen Kummer ablädt, verändert sich die Stimmung, es wird immer häufiger gelacht und schließlich fühlt man sich tatsächlich wie bei einem netten Fest - ohne Alkohol.
Ich bin nicht römisch-katholisch und weiß sehr gut, wie viele Menschen eine konfessionelle Prägung als heuchlerisch empfinden. Doch wie in allen solchen Konflikten hat die Medaille ganz gewiss zwei Seiten. Und darüber müssen wir hier nicht lange diskutieren. Für mich ist klar, dass es sehr tröstend sein muss, wenn man sich Kummer und Gewissensbisse von der Seele reden kann. Ist geteiltes Leid tatsächlich halbes Leid, muss es noch ungleich tröstlicher sein, seine Probleme mit den vielen anwesenden Menschen teilen zu können, die allesamt Mitgefühl empfinden, niemanden verurteilen und keine Buße auferlegen.
Obwohl Alkoholismus das Hauptthema bei den Treffen ist, haben die Gespräche oft nichts direkt mit Alkohol zu tun, vielmehr geht es häufig um die alltäglichen Belastungen und Niederlagen, unter denen wir alle von Zeit zu Zeit leiden, egal, ob wir ein Alkoholproblem haben oder nicht. Die Unterstützung und Hilfe, die Trinkern von den Anonymen Alkoholikern geboten werden, beeindrucken mich ungemein. Und ich

